Es war ein gutes Jahr, sagen die Jahresberichte

Jetzt kommen auch die gemeinnützigen Organisationen mit ihren Jahresberichten (für diese Anspielung siehe unseren News-Beitrag vom 1. Februar 2011). Oft hat der engagierte Spender und die Gönnerin jeden Tag Ende Mai und im Juni gleich mehrere dicke Couverts in seiner Post.

 

Was sagen die Zahlen in den Berichten, die bei uns im Briefkasten landeten?

 

Die grossen Organisationen melden markante Steigerungen der Spenden im Vergleich mit dem Vorjahr: Caritas hat gemäss "Wirkungsbericht" 2010 30,1 statt 25,1 Millionen Franken gesammelt, Greenpeace 26,2 statt 23,2; Krebsliga Schweiz 25 statt 22,1; Kinderdorf Pestalozzi 22,7 statt 18,4; Helvetas 18,9 statt 16,2; Pro Natura 16,5 statt 14,5 und Pro Juventute 11,8 statt 8,2. Kinderdorf Pestalozzi profitiert von Erbschaften, die 5 Millionen über denen des Vorjahres liegen; Pro Natura profitiert teils auch von mehr Nachlässen, Caritas von zusätzlichen Spenden von Privaten und von kirchlichen Organisationen.

 

Bei mittelgrossen Werken gibt es keine klare Tendenz. Schauen wir auf die Entwicklungshilfsorganisationen: Don Bosco Werk meldet 6,8 statt 5 Millionen Spenden; Weltkinderdörfer der Schwestern Maria 4,4 statt 4,3; Erklärung von Bern 3,0 stattt 3,1; Enfants du Monde nur 2,7 statt 3,2; Cooperaid 1,7 statt 1,8; Bruno Manser-Fonds 1,5 statt 1,3. Im Inland tätige Krebsliga Zürich 5,7 statt 7,0; Schweizer Heimatschutz 2,6 statt 2,1, Solarspar 2,2 statt 2,1, Surprise 1,4 statt 1,1; die Krebsliga beider Basel 1,5 statt 1,2. Fazit:

 

Mit wenigen Ausnahmen sammelte die Organisationen im 2010 10 oder sogar 20 Prozent mehr als ein Jahr zuvor!

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